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Die Gesetzgebung hat klar geregelt, dass Pflegebedürftige einen Anspruch auf Versorgung mit Pfleghilfsmitteln besitzen, um die Pflege zu erleichtern oder, um den Bedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Sofern nicht andere Leistungsträger (Krankenkassen etc.) ist gemäß § 40 SGB XI die Pflegekasse verpflichtet, entsprechende Zuschüsse zu gewähren. Dazu wird vor Ort durch die zuständigen Stellen, beispielsweise durch den Medizinischen Dienst, die Notwendigkeit der Zuschüsse überprüft. Die Zuschüsse werden für die Ausstattung der Pflegebedürftigen oder auch für notwendige Umbaumaßnahmen seitens der Pflegekasse gewährt. Sollten sich die Betroffenen für Pflegehilfsmittel entscheiden, die über das Notwendige hinausgehen, so haben sie sämtliche Mehrkosten entsprechend selbst zu tagen. In diesem Rahmen wurde seitens der Gesetzgeber auch definiert, dass sowohl Treppenlifte als auch Türvergrößerungen zu den Pflegehilfsmitteln gehören.

Die Verbesserung des Wohnumfeldes

Den Pflegebedürftigen wird seitens der Pflegekassen grundsätzlich ein maximaler Zuschuss in Höhe von 2.557.00 € für Maßnahmen und Hilfsmittel gewährt, die das persönliche und individuelle Wohnumfeld des Betroffenen verbessern. Wird seitens der zuständigen Stellen festgestellt, dass ein Treppenlift eine erhebliche Erleichterung im Sinne des Gesetzes ist oder anderweitige Baumaßnahmen wie Türvergrößerungen oder Veränderungen der Türanschläge erforderlich und notwendig sind, so erfolgt die Genehmigung für den Umbau und die entsprechenden Zuschüsse werden gewährt. Für den Fall, dass beispielsweise Treppenlifte montiert werden sollten, sind jedoch gewisse Kriterien einzuhalten

  • Information des Vermieters
  • Zustimmung des Vermieters
  • Ggf. Anfragen bezüglich der Baugenehmigung
  • Sicherheitsaspekte beachten

Für die Pflegedürftigen ist es sicherlich von erheblicher Bedeutung, dass diese Pflegehilfsmittel sowie auch mögliche bauliche Maßnahmen zu einem gewissen Teil durch die Pflegekassen bezuschusst werden, so dass die Betroffenen grundsätzlich die Kosten nicht alleine zu tragen haben.

Auch im Falle des Umzugs relevant

Für den Fall, dass Pflegebedürftige einen Umzug planen, um ein individuell verbessertes Wohnumfeld zu erlangen (beispielsweise aus einem Obergeschoss ins Parterre) so sind auch hier die Pflegekassen in der Lage, entsprechende Kosten, die in diesem Zusammenhang stehen, anteilig zu übernehmen.

 

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