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Auch wenn man sich als Angehöriger bemüht den Betroffenen so lange wie möglich zu Hause zu versorgen kommt in den meisten Fällen der Moment, wo eine Versorgung in der Häuslichkeit nicht mehr möglich ist. Dann bleibt nur noch der Einzug in ein Pflegeheim.

 

Wenn der Entschluss gefasst ist, dass der Betroffene in ein Pflegeheim einziehen soll, sollte man nicht das erstbeste Pflegeheim nehmen, das man findet. Es sollte zunächst erst einmal eine Checkliste gemacht werden, was in dem entsprechenden Pflegeheim angeboten werden soll, um den Betroffenen optimal versorgen zu können.

 

Wichtig bei der Wahl des Pflegeheimes sind nicht nur das Ambiente, wenn man das Pflegeheim betritt, sondern auch die Räumlichkeiten und das Auftreten des Personals. Zudem sollte es möglich sein eigene Möbel mitbringen zu können, um dem Betroffenen das Gefühl zu geben zu Hause zu sein.

 

Neben der Körperpflege, Ernährung und Mobilität sollte unbedingt ein großes Potential an Betreuungs– und Beschäftigungsangeboten vorhanden sein, wo ein Angehöriger auch einmal daran teilnehmen kann.

 

Die Individualität des Betroffenen sollte vom Pflegepersonal akzeptiert und auch darauf eingegangen werden. Er sollte nicht in irgendein Raster gesteckt werden, sondern sich in seiner Individualität frei entfalten können, auch wenn es zu Fehlhandlungen kommt.

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