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Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen der Einstufung in eine Pflegestufe und die Einstufung in eine Stufe der eingeschränkten Alltagskompetenz. Dieser Unterschied liegt bei der Beantragung der entsprechenden Leistung.

 

Wenn man die Leistungen zur eingeschränkten Alltagskompetenz beantragt wird auch nur diese vom MDK begutachtet. Dies ist so, weil der MDK nur einen Auftrag für die Begutachtung zur eingeschränkten Alltagskompetenz erteilt. Dadurch wird auch nur eine eingeschränkte Alltagskompetenz von der Pflegekasse genehmigt, auch wenn der Gutachter eine Pflegestufe empfohlen hat. Dann muss ein weiterer Antrag auf Erteilung einer Pflegestufe gestellt werden.

 

Anders ist es bei der Beantragung einer Pflegestufe. Hier bekommt der MDK von der Pflegekasse den Auftrag zur Begutachtung einer Pflegestufe. In diesem Auftrag ist die Begutachtung der eingeschränkten Alltagskompetenz bereits erhalten und die Höhe der Stufe der eingeschränkten Alltagskompetenz wird während der Begutachtung durch den MDK festgelegt und der Pflegekasse nebst entsprechender Pflegestufe empfohlen, sowie von der Pflegekasse genehmigt. Dabei bekommt man beides zusammen und muss keinen weiteren Antrag stellen.

 

Wird die Pflegestufe abgelehnt, aber die eingeschränkte Alltagskompetenz genehmigt, kann man Widerspruch gegen die Ablehnung erheben. Die genehmigte eingeschränkte Alltagskompetenz bleibt von diesem Widerspruch unberührt und kann in Anspruch genommen werden.

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