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Die zusätzlichen Betreuungsleistungen, die als Tages- oder Nachtpflege genutzt werden, um den Angehörigen an bestimmten Tagen oder in bestimmten Nächten zu entlasten können grundsätzlich nicht in der Wohnung des Betroffenen stattfinden. Tages- oder Nachtpflege bedeutet, dass die Betroffenen Personen zwar zu Hause wohnen, aber sich dennoch für einige Tage oder Nächte in einer Pflegeeinrichtung befinden.

 

Bei der Tagespflege wird der Betroffene über etwa acht Stunden am Tag in einer stationären Pflegeeinrichtung versorgt. Dabei nimmt er an diversen Aktivitäten zur Beschäftigung teil und bekommt seine Mahlzeiten in der Pflegeeinrichtung bereit gestellt. Der Betroffene wird zu einer zuvor abgesprochenen Zeit geholt und auch wieder nach Hause gebracht.

 

Die Nachtpflege wird häufig dann genutzt, wenn der Betroffene einen gestörten Tag- Nacht- Rhythmus hat und zudem Hilfe beim aufstehen und zu Bett gehen hat. Hierbei ist es vor allem den Angehörigen wichtig, dass sie die Nächte durchschlafen können, um sich ausgeruht Tagsüber besser um den Betroffenen kümmern zu können. Auch hier wird der Betroffene nach vorheriger Absprache zu bestimmten Zeiten abgeholt und wieder nach Hause gebracht.

 

Viele Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz scheuen sich zunächst eine Tages- oder Nachtpflege in Anspruch zu nehmen. Sie haben häufig Angst, dass sie dann in der Pflegeeinrichtung verbleiben müssen und aus ihrer gewohnten Umgebung heraus gerissen werden. Oft merken die Betroffenen sehr schnell, dass diese Angst unbegründet ist und gehen gern in die Tages- oder Nachtpflege.

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