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Die Preise in den Pflegeeinrichtungen gestalten sich sehr unterschiedlich. In den ambulanten Pflegediensten, die ihre Kunden mit eingeschränkter Alltagskompetenz zu Hause betreuen, können sich die Kosten in einer sehr großen Spanne bewegen. Je nach Pflegedienst werden  für die Zusätzlichen Betreuungsleistungen zwischen fünfzehn und sechsunddreißig Euro pro Stunde verlangt. Bei letzterem Preis kann man sich als Angehöriger nicht sehr viele Stunden im Monat leisten, auch wenn man zweihundert Euro für die eingeschränkte Alltagskompetenz im erhöhten Maße zur Verfügung hat. Meist bleibt nur noch eine Zuzahlung oder ein Wechsel des Pflegedienstes, um die Kosten zu decken.

 

Auch in den Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen können sich die Kosten in einer Spanne von sechsundvierzig bis zu fünfundsiebzig Euro bewegen. Diese Preise sind nicht mit der ambulanten Versorgung zu vergleichen. In stationären Einrichtungen werden die Betroffenen nicht nur betreut im eigentlichen Sinne. Sie können die komplette Einrichtung, zum Beispiel die Toiletten, nutzen. Zudem werden die Betroffenen mit Nahrung zum Frühstück, Mittagessen und Vesper versorgt.

 

In den stationären Pflegeeinrichtungen werden wie bei den ambulanten Einrichtungen die Kosten bis zum genehmigten Höchstsatz übernommen. Allerdings müssen bei stationären Einrichtungen die sogenannten Investitionskosten als Zuzahlung erfolgen. Diese Investitionskosten sind:

 

  • die Ernährung
  • der Strom
  • das Wasser
  • die Altenpflegeumlage

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