Anzeigen


Seitdem Mitte 2008 die Pflegereform in Kraft getreten ist ergeben sich für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz völlig andere Finanzierungsmöglichkeiten für die Tagespflege.

 

Wenn der Betroffene zu der eingeschränkten Alltagskompetenz eine Pflegestufe besitzt ergibt sich eine völlig andere Konstellation. Der Gesamtleistungsanspruch erhöht sich um fünfzig Prozent, wenn die Tagespflege in Verbindung mit Pflegegeld und/ oder Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden. Das bedeutet, dass sich bei einer Beauftragung eines ambulanten Pflegedienstes zusätzlich die Hälfte der Pflegesachleistungen für die Tagespflege übernommen wird. Den gültigen Gesamtanspruch zeigt die folgende Tabelle:

 

100% 50% 150%
Pflegestufe I 450,- € 225,- € 675,-€
Pflegestufe II 1.100,- € 550,- € 1.650,-€
Pflegestufe III 1.550,- € 775,- € 2.325,-€

 

Bei Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz werden zusätzlich einhundert oder zweihundert Euro als Sachleistung von den Pflegekassen bereit gestellt, die für die entsprechende Betreuung in der Tagespflege oder durch einen Pflegedienst genutzt werden können. Voraussetzung hierfür ist die anerkannte eingeschränkte Alltagskompetenz.

 

Wenn diese Gelder nicht ausreichen oder durch eine Pflegeeinrichtung die Pflege übernommen werden muss aufgrund von Urlaub oder Erkrankung der Pflegeperson können zusätzliche Gelder bei den Pflegekassen beantragt werden. Diese können in Form einer Kurzzeitpflege oder einer Verhinderungspflege gewährt werden, wobei ein Höchstbetrag von  1.510,- € jährlich von der Pflegekasse übernommen werden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.