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So selbstbestimmt wie möglich zu leben ist auch bei eingeschränkter Alltagskompetenz notwendig. Ein Selbstbestimmtes Leben mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz kann sich sehr unterschiedlich gestalten. Es kann entweder zu Hause mit einer Betreuung und Versorgung durch die Angehörigen geschehen oder auch in den sogenannten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.

Eine Wohngemeinschaft für Demente ist ähnlich wie eine normale Wohngemeinschaft aufgebaut. Jeder einzelne Bewohner dieser Wohngemeinschaft fungiert in seiner oder ihrer Person als Mieter eines Zimmers in einem geeigneten Haus. Die Besonderheit dabei ist, dass die Bewohner dieser Wohngemeinschaft von einem selbstgewählten Pflegedienst individuell versorgt werden, der auch in der Nacht abrufbar ist. Das Pflegepersonal ist Gast in der Wohngemeinschaft und muss sich entsprechend einordnen. Um eine Überschaubarkeit und individuelle Versorgung gewährleisten zu können sollte die Anzahl der Bewohner auf maximal zehn begrenzt sein.

 

Die Bewohner und Bewohnerinnen dieser besonderen Wohngemeinschaft sind individuell verschieden in ihrer eingeschränkten Alltagskompetenz und können sich dadurch gegenseitig ergänzen. Sie können sich ihren Alltag frei gestalten und selbst die alltäglichen Aufgaben wie zum Beispiel kochen erledigen. Dies geschieht in der Regel im Beisein des Pflegepersonals, was nur dazu dienen soll, dass nichts passiert. Das oberste Ziel dieser Wohngemeinschaften ist eine alltägliche Normalität, um den Bewohnern ein normales Leben zu ermöglichen.

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