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Die Menschen werden bekanntermaßen immer älter. Aufgrund dieser demographischen Entwicklung steigt naturgemäß auch Pflegebedürftigkeit dieser Zielgruppe an, denn altersbedingte Krankheiten und Nebenerscheinungen (Demenz, etc.) in diesem Zusammenhang sind eine logische Folge daraus. Daher ist es sicherlich notwendig, qualifiziertes und kompetentes Personal zu gewinnen. Die berufliche Weiterbildung in der Altenpflege ist ein wesentliches Kriterium, um die täglichen Anforderungen in diesem Bereich erfüllen zu können. Dieses hat auch die Bundesregierung erkannt und im Jahr 2013 in einem Gesetz zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege verankert. Im Vordergrund steht hierbei, den notwendigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte in diesem Segment zu sichern und eine höhere berufliche Qualifikation des examinierten Personals zu erlangen. Letztlich werden dadurch die Grundvoraussetzungen erfüllt, um in entsprechenden Aufgaben – und Leitungsbereichen eigenverantwortlich arbeiten zu können.

Umfangreiche Möglichkeiten durch Weiterbildung

Von der Qualitätsoffensive einer Weiterbildung profitieren nicht nur die zu Pflegenden, sondern natürlich auch das Personal. Die Möglichkeiten auf diesem Gebiet für Altenpfleger/innen sind umfangreich und vielfältig, wie zum Beispiel

  • Fachkraft für Gereonpsychiatrie
  • Aufstieg zur Wohnbereichsleitung (ambulant und stationär)
  • Qualifikation zur Pflegedienstleitung
  • Weiterbildung zum/zur Altentherapeut/in
  • Qualifizierung zum/zur Praxisanleiter/in
  • Weiterbildung im Bereich der Palliativ Pflege

Je nach bereits vorhandener individueller Qualifikation stehen darüber hinaus weitere Bildungsmaßnahmen zur Verfügung.

Den Trägern von Altenheimen muss einfach daran gelegen sein, dass die Pflegekräfte sich permanent weiterbilden, um hohe Standards und Professionalität zu gewähren. Wer hier an der falschen Stelle spart, wird auf Dauer den täglichen Herausforderungen nicht gewachsen sein.

Quelle: www.fachseminar-altenpflege-bonn.de, die Ansprechpartner für berufliche Weiterbildung in der Altenpflege

Dauer und Kosten der Weiterbildung

Die Intensität und Dauer einer Weiterbildung im Bereich der Altenpflege richtet sich vornehmlich nach der entsprechenden Zielausrichtung. Der Zeitraum kann dabei zwischen drei Monaten und zwei Jahren betragen. Der Abschluss wird in der Regel durch eine schriftliche sowie eine mündliche Prüfung in dem jeweiligen Projekt erreicht und durch ein Zertifikat belegt.

Die Kosten für die Weiterbildung bewegen sich in unterschiedlicher Höhe und werden oftmals vom Arbeitgeber/Träger der Pflegeinstitution in voller Höhe oder anteilig übernommen.

Auch die Agentur für Arbeit beteiligt sich in vielen Fällen daran. Dazu müssten die entsprechenden Informationen vorab eingeholt werden.

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