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Nach dem Gesetz muss für die Einstufung der eingeschränkten Alltagskompetenz aus dreizehn Kriterien mindestens eines in den ersten neun Punkten zutreffen. Zudem muss ein weiteres Kriterium  aus den letzten vier Punkten zutreffen, um die erste Stufe, also die  erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz zu erhalten.

Die Kriterien für die eingeschränkte Alltagskompetenz lauten im Einzelnen:

 

  • Unkontrolliertes Verlassen der Wohnung
  • Verkennen o. Verursachen von gefährdenden Situationen
  • Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen o. Substanzen
  • Tätlich o. verbale Aggressivität in Verkennung der Situation
  • Im Situativen Kontext inadäquates Verhalten
  • Unfähigkeit die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen
  • Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei Therapeutischen o. schützenden Maßnahmen als Folge einer Therapieresistenten Depression
  • Störungen der höheren Hirnfunktion
  • Störung des Tag- Nachtrhythmus
  • Unfähigkeit den eigenen Tagesablauf zu planen und zu strukturieren
  • Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates reagieren
  • Ausgeprägtes labiles und unkontrolliertes Verhalten
  • Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit aufgrund einer Therapieresistenten Depression

 

Für die Einstufung in die zweite Stufe der eingeschränkten Alltagskompetenz muss neben den beiden bereits vorhandenen Kriterien noch ein drittes Kriterium aus den dreizehn Punkten zutreffen. Ist dies erreicht wird dem Betroffenen eine eingeschränkte Alltagskompetenz in erhöhtem Maße bescheinigt.

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