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Hin und wieder kommt es vor, dass beantragte Hilfsmittel von den Pflegekassen abgelehnt werden. Meist sind dies Hilfsmittel, die sehr teuer sind oder auch Hilfsmittel, wo die Pflegekasse die Notwendigkeit nicht einsieht. Diese können sein:

 

  • Treppensteiger
  • Elektromobile
  • Wannenlifter

 

Es kommt auch immer wieder vor, dass ein Hilfsmittel für die Wanne abgelehnt wird mit der Begründung, dass schon ein anderes gleichwertiges Hilfsmittel existiert. In einem solchen  Fall könnte ein Wannensitz mit Rückenlehne abgelehnt werden, weil bereits ein Wannenbrett vorhanden ist.  Gründe für die Beantragung des Hilfsmittels liegen der Pflegekasse meist nicht vor und aus diesem Grund wird es abgelehnt.

 

Bei einer Ablehnung bleiben nur zwei Möglichkeiten. Entweder man gibt sich mit der Ablehnung zufrieden oder man geht in den Widerspruch. Im Widerspruch kann man detailiert auf die Gründe der Beantragung des jeweiligen Hilfsmittels eingehen und dies der Pflegekasse innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Ablehnung mitteilen. In den meisten Fällen wird diese Begründung akzeptiert und das Hilfsmittel dann doch genehmigt.

 

Die Pflegekasse behält sich allerdings vor das andere, nicht mehr nutzbare, Hilfsmittel zurück zu holen. Für die Rückholung des Hilfsmittels wird von der Pflegekasse ein Sanitätshaus beauftragt, das dann nach Terminfindung das Hilfsmittel wieder abholt.

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